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1913: der Sommer des Jahrhunderts

1913: der Sommer des Jahrhunderts
Exemplarinformationen
Barcode Regalstandort Literaturabteilung Bandzählg. Zweigstelle Status Fällig am
13261121 Ekm Illi
OG1 Geschichte Politik Staat   Aachen Erwachsenenbibliothek . Ausgeliehen . 30 Jul 2020
. Katalogdatensatz50177024 ItemInfo Datensatzanfang . Katalogdatensatz50177024 ItemInfo Seitenanfang .
Kataloginformation
Feldname Details
RSN 50177024
T I T E L 1913
Zusatz zum Titel der Sommer des Jahrhunderts
Name Illies, Florian
Verfasserangabe Florian Illies
Verlagsort Frankfurt am Main
Verlag S. Fischer
Erscheinungsjahr 2012
Umfang 319 S.
Ill. / techn.Daten Ill.
ISBN 978-3-10-036801-0
Anmerkungen / Fußnoten Literaturverz. S. 313 - 317
Fortsetzung bildet: Illies, Florian: 1913 - was ich unbedingt noch erzählen wollte
Abweichende(r) Titel Neunzehnhundertdreizehn
1. Schlagwortkette Europa
Künste
Kultur
Geschichte 1913
Klassifikation Ekm
Kataloginformation50177024 Datensatzanfang . Kataloginformation50177024 Seitenanfang .

Besprechungen


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Leser-Besprechungen
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05608244 9 Okt 2015 4:24 pm3 Verschärftes "name-dropping" eines Kulturredakteurs !

Habe ich tatsächlich "name-dropping" gesagt - mit der Assoziation eines regelmäßigen, aber sanften Tropfens?

Dann habe ich mich geirrt !

Dieses Buch ist kein Roman, sondern ein in Kollagetechnik Monat für Monat erstelltes Bild des Jahres 1913. Hier schwingt sich der Autor - laut Klappentext ein ehemaliger Feuilletonredakteur von FAZ und ZEIT - auf den Rücken eines von Franz Marc's blauen Pferden, stürmt im Schweinsgalopp durch das Jahr 1913 und lässt dabei in kaleidoskopischer Form einen wahren Namens-Hagelsturm über uns ergehen ("name-hailstorming" Sic!), mit dem er sein KULTUR-Wissen über die damalige Zeit demonstriert. Es prasseln mit solcher Wucht und Dichte nur so die Kafkas, Manns, Kadinskys, Schieles, Lasker-Schülers, Benns usw. endlos auf einen nieder, dass man nach einiger Zeit nur noch ein Bedürfnis hat:
Schnell weg hier ! Dringend Schutz suchen !!
Vor allem dann, wenn man selbst - anders als der Autor ??? - kein Zeitgenosse der auftretenden Figuren ist.

Ab und zu sind auch Sottisen dabei, die man sich genießerisch auf der Zunge zergehen lassen kann. So soll z.B. Arthur Schnitzler, als 1913 der blutüberströmte Sohn eines Industriellen in seine Arztpraxis eingeliefert wurde, dem ein Pony in den Penis gebissen hatte, gesagt haben:

"Den Patienten bringen Sie sofort in die Unfallklinik - das Pony am besten zu Professor [Sigmund] Freud." (S. 62)

Allerdings lässt der Autor die kulturell und literarisch wirklich wichtigen Fragen - "Wozu zum Teufel hat der junge Mann bei dem Pony seinen Schniedel aus der Hose geholt ?" - und - "War das Pony männlich oder weiblich?" - oder - "War es gar feministisch?" - unbeantwortet.

Aber wenn der Autor den Theaterkritiker Alfred Kerr als "... Deutschlands (...) eitelster Fatzke" bezeichnet (S. 15), dann kann man für den Autor nur hoffen, dass dies Judith Kerr nicht erfährt, die Autorin der hochgelobten autobiographischen Roman-Trilogie "Als Hitler das rosa Kaninchen stahl" [so der Titel des 1. Bandes]. Wenn die nämlich mitkriegt, was da der Autor Illies über ihren geliebten Papa schreibt, dann wird sie ihn - trotz ihres hohen Alters (*1923) - übers Knie legen und ihm mit dem Handfeger den nackten Hintern versohlen.
Recht hat sie !

Meine Bewertung: Überfrachtet ! (*** Sterne).

Jo Thevessen (2015)
[ed]
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